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Da Wirtschaft und Kultur bestrebt sind, alternative Energien auszubauen und eine höhere Energieeffizienz zu erreichen, hat der Gedanke an erneuerbare Kraftstoffe die öffentliche Vorstellungskraft erobert. Zu den erneuerbaren Optionen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft gehört Biogas. Seit Jahrzehnten ist die Entsorgung organischer Abfälle ein Ärgernis für Landwirte und Hausbesitzer gleichermaßen. Ob die Quelle Gülle, abgestorbene Flora, ungenutzte Lebensmittel und Reste oder Tierkadaver sind – kaum jemand wird leugnen, dass von ihnen starke Gerüche ausgehen. Dies sind in der Tat Gase, und sie sind potente Quellen zur Energieerzeugung. Der Schlüssel liegt darin, wie diese Emissionen erfasst und genutzt werden können. Das Produktportfolio von Gazpack umfasst sowohl kontinuierlich arbeitende als auch Batch-Biogasanlagen. Jeder Typ bietet seine einzigartigen Vorteile, wobei kontinuierliche Biogasanlagen eine unterbrechungsfreie Gasproduktion ermöglichen und Batch-Anlagen Flexibilität bei der Substratnutzung bieten.
Wenn organische Substanzen unter Luftabschluss vergären, wie beispielsweise in einem Komposthaufen, entsteht Biogas durch den Zerfall von Mikroorganismen. Dieses besteht hauptsächlich aus Methan und Kohlendioxid. Methan (CH₄) ist ein flüchtiges Gas, das bereits in Öfen, Herden und einigen Beleuchtungskörpern verwendet wird. Kohlendioxid (CO₂), meanwhile, ist nicht nur bei der Verbrennung organischer Verbindungen vorhanden, es existiert auch in der Luft, aus der es von Pflanzen und Vegetation aufgenommen wird. Um in großem Maßstab nutzbar zu sein, muss dieses Gemisch in einer Biogasanlage aufbereitet werden.
Die Biogasanlage muss gefüttert werden: Essensreste wie Eierschalen und Kaffeesatz; Kartoffelschalen und Karottenstiele; ausgelassenes Fett und Klärschlamm können alle als Substrat dienen, auf dem die chemische Fermentation beginnt. Gras- und Blattschnitt sowie Tierdung sind ebenfalls häufige Inputs für eine Biogasanlage. Diese werden in einen Fermenter geleitet – eine lichtlose, sauerstofffreie Kammer, die auf etwa 104 Grad Fahrenheit erwärmt wird. Die Mikroorganismen zersetzen dann das Substrat und erleichtern die Freisetzung von Biogas. Das in diesem Stadium freigesetzte Biogas enthält nicht nur CO₂ und CH₄, sondern auch giftigen Schwefelwasserstoff (H₂S). Aus diesem Grund muss die Fermentereinheit aus einem widerstandsfähigen Material – z.B. Edelstahl – bestehen, das ihrer korrosiven Wirkung standhält. Die Asche des restlichen Substrats wird in einen Lagertank gebracht, aus dem sie als hoch nahrhafter Dünger entnommen werden kann.
Biogasanlagen weltweit variieren in ihrer Größe. Die größten können über 1.000.000 Tonnen organisches Material verarbeiten. Sie können jährlich nahezu 1.000.000 Megawattstunden Strom erzeugen. Dennoch wird eine Biogasanlage nur so groß sein, wie es der Bedarf und die Nachfrage erfordern. Ebenso wichtig ist die Verfügbarkeit von Biomasse als Substratmaterial. Jedes Design einer Biogasaufbereitungsanlage muss auch den Transport und die Nachlieferung von Biomasse berücksichtigen. Während es also weltweit einige imposante Biogasanlagen gibt – von Colorado bis Mexiko, Dänemark bis Israel – gibt es zahlreiche kleinere Anlagen, die Energie erzeugen und dem Ziel des Umweltschutzes dienen.
Für einen Betrieb, der wichtige Sektoren wie den öffentlichen Nahverkehr mit Energie versorgt oder Tausende von Wohnhäusern beheizt, beginnen Biogasanlagen-Installationsunternehmen mit der Konzeption des Projekts, der Einschätzung seines Potenzials und der Bestätigung seiner Machbarkeit. Was ist der Zweck der Anlage? Gibt es eine kontinuierliche Biomassequelle? Wo soll die Anlage platziert werden? Sobald ein Designplan finalisiert ist, muss ein Standort gesichert und rechtliche Genehmigungen erteilt werden. Erst dann kann der Bau beginnen. Der Preis einer Biogasanlage variiert natürlich je nach den Dimensionen des Projekts und der verwendeten Biomasse.
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